Ausstellung ab dem 09. Februar
Das Ostpreußische Landesmuseum zeigt vom 9. Februar bis zum 4.März 2018 die vom Lettischen Nationalmuseum zusammengestellte Ausstellung
"Der Baltische Weg zur Freiheit".
Eine Ausstellung des Museums für Nationalgeschichte Lettlands
Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Das Ostpreußische Landesmuseum präsentiert die Ausstellung vom 09.02. bis 4.03.2018 in Vorbereitung seiner neuen Deutschbaltischen Abteilung anlässlich der 100jährigen Staatsgründung von Estland, Lettland und Litauen.
Ausgehend von der Staatsgründung 1918 beleuchtet die Ausstellung die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes  und seiner  geheimen Zusatzprotokolle für die Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert. Am 23 Augst 1989 bildeten über
1 Millionen Esten, Letten und Litauer eine 600 km lange Menschenkette, um für die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Staaten zu demonstrieren.
Das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum hat ein Begleitprogramm  zusammengestellt, das sich mit den  100jährigen Staatsgründungen Estlands, Lettlands und Litauens in drei länderspezifischen Vortragsterminen befasst.
Am Eröffnungsabend hält Detlev Henning M.A. über „Die Gründung der baltischen Staaten vor 100 Jahren – eine Bilanz“. Beginn 18.30 Uhr.
Diese Präsentation ist im Vorfeld ein wichtiger Beitrag für die zukünftige deutschbaltische Museumsabteilung, die am 26. August dieses Jahres eröffnet werden wird."

Prominente Hilfe im Carl-Schirren Archiv

Der von der Carl-Schirren-Gesellschaft unter Leitung von Dr. Schalhorn gestellte Förderantrag zur „Sicherung und Erschließung der Sammlungsbestände im Carl-Schirren-Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung“ ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Prof. Monika Grütters MdB genehmigt worden.
Mit Herrn Dr. Peter Wörster konnte die Carl Schirren-Gesellschaft nun eine der erfahrensten Archivfachkräfte für die gestellte Aufgabe gewinnen.
Dr. Wörster war bis 2016 Leiter der Dokumentesammlung des Herder-Instituts in Marburg und hat der Dokumentesammlung mit seiner Konzentration auf die Sammlung von baltischem Archivgut ein starkes baltisches Profil gegeben.

Dr. Wörster wird in Lüneburg folgende Aufgaben übernehmen:

- Überprüfung der Notwendigkeit und ggf. Einleitung möglicher konservatorischer Maßnahmen.
 - Erfassung ggf. Transliterierung und Digitalisierung der bestehenden Erschließungsunterlagen.
 - Prüfung des rechtlichen Status der einzelnen Bestände.
 - Erstellung von Bestandsübersichten.
 - Vorbereitung einer archivfachlich vertiefenden Erschließung.

 Dr Wörster 01

 

Die Carl-Schirren-Gesellschaft freut sich auf die professionelle Hilfe - Dr. Wörster wurde am 20. November 2017 durch die stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Baltischen Kulturwerks Editha Kroß begrüßt und von der Leiterin des Carl-Schirren-Archivs Renate Adolphi sowie Dr. Bernhard Schalhorn als Projektleiter eingeführt.

Würdigung des Carl-Schirren-Archivs

Der von der Carl-Schirren-Gesellschaft unter Leitung von Dr. Schalhorn gestellte Förderantrag „Sicherung und Erschließung der Sammlungsbestände im Carl-Schirren-Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung “ ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Prof. Monika Grütters MdB genehmigt worden.

Wortwörtlich bezeichnet die Staatsministerin das Carl-Schirren-Archiv als „eine der bedeutendsten Sammlungen deutschbaltischer Archivüberlieferungen“ – ein Kompliment für unsere Arbeit und die zuverlässige Unterstützung vieler Deutschbalten beim Aufbau unseres Archivs.

Das Carl-Schirren-Archiv kann nun mit Hilfe einer erfahrenen Archivkraft fachgerecht geordnet und verzeichnet und damit sowohl der privaten wie auch der wissenschhaftlichen Nutzung leichter zugänglich gemacht werden.

Wichtige Fortschritte des Ostpreußischen Landesmuseums

Die 68. Deutsch-Baltischen Kulturtage werden wir am Abend des 22. September 2017 im Ostpreußischen Landesmuseum eröffnen. "Am 24. September wird Botschafter Dr. Laanemäe im Lüneburger Rathaus im Namen von mehr als 400 Millionen EU-Bürgern zu uns sprechen.  2018 werden die Republiken Estland, Lettland und Litauen ihre 100-Jahr-Feiern begehen. Ihren Platz in Europa zu festigen, dazu wollen insbesondere unser Museum und unser Jugendwerk beitragen", so Thomas von Lüpke, Vorsitzender des Deutsch-Baltischen Kulturwerks beim Festakt im Hamburger Rathaus am 12. Mai 2017. Und er fuhr fort:

"2024 wird Europa den 300. Geburtstag Immanuel Kants feiern. Bis dahin wollen wir unser Museum in Lüneburg zu einer Begegnungsstätte von internationaler Bedeutung ausbauen. Mit der weltweit größten Kantsammlung soll dieses Museum für die Geschichte der Aufklärung stehen. Dass die wichtigsten Schriften Kants zuerst in Riga gedruckt wurden, ist nur ein Beispiel für die Bedeutung der Aufklärung für die baltische Geschichte – wie sie in Seminarbänden und Jahrbuchartikeln nachzulesen ist. Mit dieser Sammlung verstärkt das Museum die Lüneburger Plattform unseres Jugendwerks, das für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit eintritt."

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften