broemsehausDas Brömsehaus2013 10 24 broemsehaus lg 01

Die Deutschbaltische Kulturstiftung ist Eigentümerin eines der ältesten Lüneburger Patrizierhäuser, des nach seinem Erbauer benannten Brömsehauses. Das Haus wurde zwischen 1406 und 1426 vom Sülfmeister Dietrich Brömse als giebelständiges Dielenhaus erbaut.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Brömsehaus mehrfach umgestaltet, es behielt jedoch stets seine ursprüngliche Grundstruktur. 1637 erhielt es sein - heute sichtbares - inneres Erscheinungsbild mit der hohen, über zwei Geschosse reichenden Diele mit der wuchtigen Holzbalkendecke und dem großen, zum Gartenhof sich öffnenden Dielenfenster und seiner diversen Treppenaufgänge.
Im gleichen Jahr 1637 wurde die südlich des Hauses gelegene Durchfahrt überbaut. Dadurch entstand eine neue Stube mit einer sehr plastisch ausgebildeten Stuckdecke, die in elf Feldern biblische Motive zeigt. Das Brömsehaus ist in seiner inneren Struktur seit der Barockzeit über einen Zeitraum von fast 400 Jahren unverändert erhalten. Das äußere Erscheinungsbild des Brömsehauses änderte sich 1938 dramatisch: Aus Kostengründen mußten die 7 Staffeln des Hauptgiebels und die 3 Staffeln des Nebengiebels abgebrochen werden - es entstand der heute sichtbare asymmetrische Giebel zur Straßenseite. Der reich gestaltete Hofgiebel - Drei-Staffel-Giebel - bleib unverändert. Im gleichen Jahr wurde die aus dem 17. Jahrhundert stammende Rankenbemalung durch Professor Arthur Illies restauriert und ergänzt. In 2012 wurde das Brömsehaus aufwändig saniert; die Deckenmalerei in der Diele und die Stuckdecke im Barockzimmer wurden restauriert und mit einem ausgefeilten Beleuchtungskonzept ausgeleuchtet. Beide Räume können für öffentliche und private Veranstaltungen – Konzerte, Lesungen, Vorträge, Tagungen und Seminare angemietet werden; eine moderne Präsentationstechnik steht zur Verfügung.
Für besondere Veranstaltungen besteht  eine Koopersationvereinbarung mit der  Lüneburger Bergström Hotels GmbH.

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften